Sprecherin: Christina Mück
Buchbergblick 4a
63505 Langenselbold
Telefon 06184 - 99 56 52

"Kopf hoch, Goliath!"  mit dem
Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett
 

Samstag, 19. JANUAR 2008 um 20 Uhr
in der Klosterberghalle Langenselbold

Eine Benefiz-Veranstaltung für das Frauenhaus Hanau, die mit über 700 Besuchern ausverkauft war - ein Erlös von über 7.848,21 Euro konnte übergeben werden!

von links: Claudia Schott, Andrea Laus (Frauenhaus), Friederike Eiffert, Barbara Kremer

 

Programmbeschreibung:

Alle lieben David. Toll, wie er es diesem fiesen Riesen gezeigt hat. „David gegen  Goliath“, das ist wie: Eintracht Frankfurt gegen Bayern München, Finanzamt gegen Siemens AG und Edmund Stoiber gegen die deutsche Sprache. Automatisch hält man zu dem Schwächeren (außer im Fall der deutschen Sprache). - Aber wer ist das in Wirklichkeit?

Wir haben jahrelang aggressive, zum Teil bewaffnete klein gewachsene Menschen im Religionsunterricht kennen lernen müssen und wissen darum ziemlich genau, warum wir David nicht nur toll finden. Schließlich: Was hat Goliath denn gemacht? Wenn man es mal vorurteilsfrei betrachtet, hat der Mann seinen Job gemacht und dabei primitives, macho-haftes Drohgebaren zur Schau gestellt. Und weiter? Das machen auch heute noch die meisten Männer jeden Tag im Büro.

Goliath jedoch hat dafür von einem hinterlistigen Zwerg mit einem fiesen Trick ordentlich was auf die Zwölf bekommen. (Das kommt im Büro eher selten vor, weil der hinterlistige Zwerg bisweilen der Chef ist und Goliath sein Angestellter. Angestellte werden normalerweise nicht getötet.)

Die Frage ist doch: Ist das Leben immer fair zu uns? Du gibst dein Bestes und irgendeiner kommt und knockt dich aus.

Goliath - ein Verlierer wie Du und ich?! Diesen und anderen Fragen geht das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“ in seinem sechsten Programm nach und wird sie wieder nicht beantworten. Das aber mit aller Konsequenz. Versprochen!

Die Künstler in Action:

Über 500 mal standen sie inzwischen auf kleinen und großen Bühnen, in schnuckeligen Gemeindehäusern, ehrwürdigen Kirchen und auf richtig tollen Kabarett-Bühnen. Dem Pfarrer-Kabarett haben dabei mittlerweile weit über 100.000 Menschen zugeschaut. Manche mehrmals.

 

Hans-Joachim Greifenstein: Jahrgang 1957, Pfarrer, Kabarettist, Kommunikationswirt und dogmatischer Südhesse wurde in Hofheim/Taunus geboren. Er verbrachte viele Jahre im Widerstand gegen alles Mögliche, was dann am Ende doch gebaut, stationiert oder gewählt wurde ("wer gewinnen will, braucht nur mich als Gegner "). Er studierte Evangelische Theologie, Hochschulpolitik und Liebe in Frankfurt und Marburg. Sein auratischer Ort ist das Pellice-Tal in Norditalien, wo ein, zwei Dreitausender schon von ihm betreten worden sind. Seit 1986 ist er Gerneindepfarrer in Babenhausen, aber das ist eine ganz andere Geschichte ... (Fortsetzung folgt: Seit 1.6.2006 ist er vom Gemeindepfarrdienst beurlaubt und zu 100% als Kirchen-Kabarettist unterwegs.)

Clajo Herrmann: Jahrgang 1955, Pfarrer, Kabarettist, Reiseführer und permanenter Hochleistungszweifler ("wenn ich mich recht verstehe ), wurde in Frankfurt am Main geboren und ist überzeugter Mainhattaner. Er verbrachte viele (zu viele!) Jahre auf der Schule, rannte bei "Eintracht Frankfurt" über die Aschenbahn, studierte Evangelische Theologie, Orientalistik und Rotwein in Mainz und Marburg. Sein auratischer Ort ist Lissabon, Portugal, wo ihn 12 Wirte beim Vornamen kennen. Seit 1991 ist er Gemeindepfarrer in Babenhausen und Harreshausen, aber das ist eine ganz andere Geschichte ... (Fortsetzung folgt: Seit 1.6.2004 ist er vom Gemeindepfarrdienst beurlaubt und zu 100% als Kirchen-Kabarettist unterwegs.)

Zwei evangelische Pfarrer machen zusammen Kabarett. Scheinbar ist die Kombination "Pfarrer" und "Kabarett" etwa genau so interessant wie die Meldung: "Oma beißt Hund." Immer wieder kommen Neugierige in die Veranstaltungen und haben so ein ungläubig-zweifelndes Leuchten im Gesicht: "Mal sehen, ob die wirklich lustig sein können!" oder: "Am Ende sind es nur Lehrer, die sich als Pfarrer ausgeben?". Bei Zweifelnden erwacht bei den zwei Pfarrern hormongesteuert der Bonifatius-Reflex und sie geben alles - und siehe da: Es funktioniert, die Leute lachen, klopfen sich auf die Schenkel und sagen: "Also, das hätte ich wirklich nicht gedacht, dass die so witzig sind."